Adrian’s Lebensgeschichte

Eine Geschichte aus Welpensicht geschrieben

„Hallo, ich bin ein kleiner Appenzellerrüde, mein Name ist Adrian, (alt Schweizer Name) und möchte meine Geschichte erzählen.“

Adrian’s Lebensgeschichte Teil 1 (aus Welpensicht geschrieben: bis 3. Lebenswoche)

Hallo, ich bin ein kleiner Appenzellerrüde, mein Name ist Adrian, (alt Schweizer Name) und ich möchte meine Geschichte erzählen.
Ich bin auf dem Hof Baumeister geboren, meine Mutter heißt Merle und mein Vater Lothar.
Mein Herrchen und Frauchen wissen genau wie meine Vorfahren heißen: Eltern, Großeltern, Urgroßeltern u.s.w. (Stammbaum).
Meine Fellfarbe ist tricolor schwarz.
Natürlich bin ich nicht alleine. Ich habe noch 2 Brüder und 3 Schwestern.
Zwei Geschwister haben eine braunes Fell, Havanna-braun ist das.
Geschmackssache finde ich.
Zurück zu meiner Geburt. Als ich auf die Welt kam, hat Mutter Merle mich sofort abgenabelt und trocken geleckt.
Ich habe mich dann auf der Suche nach meiner Milchdrüse gemacht. Gut das sich meine Mutter Merle und Herrchen gut verstehen.
Die haben mich beide bei der Suche unterstützt.
Ich hab mir sofort einen guten Platz an der Milchbar gesichert. Meine Mutter Merle ist immer sehr besorgt um uns. Sie pflegt uns sehr gut, schleckt uns immer wieder ab.
Sie kuschelt sich ganz nah an uns und hält unser Nest sauber.
Das ist schon ein sorgloses Leben. Schlafen, trinken, schlafen und schlafen.
Ich höre viele Geräusche. Da ist ein Radio.
Und da ist er wieder, mein Herrchen mit seiner Familie.
Sie sprechen mit mir! Leider kann ich nichts verstehen, aber es hört sich gut an. Ich war auch schon mal auf den Schoß. Das war so hoch, das ich vor Schreck ein bisschen Pipi machen musste.
Aber alle haben nur gelacht und mich gestreichelt. Jetzt habe ich keine Angst mehr.
Ich bin fast 14 Tage alt. Ich brauche kein Rotlicht mehr, weil meine Geschwister und ich uns selber wärmen können. Wir liegen ganz eng zusammen oder aufeinander.
Mit 14 Tagen hat Herrchen mir eine Paste ins Maul gegeben. (1.Entwurmung).
Die schmeckt bitter, so das ich mein Köpfchen schüttle. Danach gab es etwas süßes(Nutri-plus gel) und alles ist wieder gut.
Mit drei Wochen krieche ich im Welpennest schon kräftig hin und her. Mit dem Laufen ist das noch so eine Sache. Die Augen haben sind geöffnet, und ich blinzle in die Welt. Es gibt hell und dunkel. Das reicht mir im Moment.
Für den Rest sind Mutter und Herrchen zuständig.
So, jetzt bin ich aber müde.

Ich schreibe euch bald wieder in Teil 2, Euer Adrian

Adrian’s Lebensgeschichte Teil 2 (aus Welpensicht geschrieben: 4. bis 5. Lebenswoche)

Hallo, ich bin ein Appenzellerrüde, mein Name ist Adrian (alt Schweizer Name) und möchte meine Geschichte erzählen.

Jetzt bin ich 4 Wochen alt. Mit meinen großen Augen kann ich jetzt alles gut sehen. Laufen kann ich auch schon.
Ist bloß ganz schön anstrengend. Nach ein paar Metern muss ich mich doch mal kurz hinsetzen.
Na lieber wieder zurück ins Welpennest zu meinen Geschwistern. War ja auch schon ganz schön weit.
Gerade rechtzeitig, es gibt jetzt 3xtäglich Sennenhund Welpenkost mit Wasser angerührt. Das ist ein leckerer Brei.
Dazu noch Wurmpaste für die 2. Entwurmung, die schmeckt immer noch nicht.
Meine Mutter Merle hat sich eine kurze Auszeit genommen und spielt auf dem Hof.
Das werd ich nächste Tage auch machen. Jetzt schau ich erst mal, was unsere Hofkatze macht.
Schwalben beobachten, das ist interessant, da mach ich mit.
Wie die Zeit vergeht. Ich spiele mit allem und jedem. Das macht immer wieder müde.
Jetzt mit fast 5 Wochen spiele ich schon auf dem Hof und auf dem Rasen.
Danach bin ich gerne wieder in meinem Welpennest. Dann träume ich von meinen Abenteuern. Vom Besuch bei den Pferden Max und Moritz.
Ich habe sie auf der Wiese besucht – an der Wiese meinte ich. Die waren mir dann doch zu groß. Aber ich habe ganz mutig gebellt.
Da raufe ich mich doch lieber mit meinen Geschwistern herum. Ein Spielball, ein Stück Tau oder ein Holzstück, schon geht es los.
Heinz und Gerda kommen am Wochenende. Die kenn ich nicht.
Ach das ist Familie Schulte. Den Namen hab ich schon mal gehört.
Ja die Kinder Tim und Lissy kommen auch mit. Die wollen mich besuchen. Samstagmorgen sind sie da.
Mutter Merle beschnuppert sie. Scheint OK zu sein.
Tim und Lissy setzen sich vorsichtig zu mir, und zu meinen Geschwistern.
Bei Fremden bin ich doch anfangs etwas misstrauisch.
Erst mal langsam schnuppern. Oh, ich werde gekrault. Das ist schön.
In 2 Wochen, ja das ist ok, da freue ich mich schon, will ich noch sagen, und bin fast eingeschlafen. gäähn……….

ich schreibe euch bald wieder in Teil 3, Euer Adrian

Adrian,s Lebensgeschichte Teil 3 (aus Welpensicht geschrieben: 6. bis 7. Lebenswoche)

Hallo, ich bin ein Appenzellerrüde, mein Name ist Adrian (alt Schweizer Name) und möchte meine Geschichte erzählen.

Jetzt bin ich fast 6 Wochen alt. Ich bin schon viel draußen unterwegs. Wenn ich mal ein Geschäft verrichten muss, geh ich schon oft nach draußen. Ins Welpennest machen wir fast nie unser Geschäft, weil es dann da stinken würde.
Unser fressen (Sennenhund Welpenkost) bekommen wir nur noch angefeuchtet, weil wir mit unseren Zähnen die kleinen Brocken schon gut beißen können.
Was ich ganz toll finde, wir haben immer frisches Wasser aus der Tränkschale, wo wir auch gern mit unseren Pfoten sind, wir spielen gern mit dem Wasser. Jetzt mit 6 Wochen bekommen wir, 3 Tage lang täglich eine Tablette zur 3.Entwurmung.
Heute ist Samstag, wir sind 7 Wochen alt.
Wir haben einen Termin mit Familie Schulte. Frauchen hat uns allen kleine Halsbänder angelegt, ist ganz ungewohnt .
Da sind sie, die ganze Familie Schulte. Ich lauf Tim freudig entgegen. Zu langsam, meine Schwester ist schneller. Sie wird auf den Arm genommen. Aber dann komm ich auch dran. Tim freut sich, das spüre ich genau.
Nun gehen alle ins Schweizer Stübchen (Kundenraum), da gibt es Kaffee, und sie reden über Autofahren und so.
Ich habe da auch viele Dinge zum spielen. (Sinnvoll und Hundegerecht) Die zeig ich dem Tim mal. Da hab ich Hundekauknochen aus Rinderhaut z.B. Kauknochenknoten190 Gramm – der ist für meinen Kautrieb, für meine Zähne und so. Baumwollstrick, geflochten und haltbar, keine Verletzungsgefahr z.B. von Karlie oder von Kong Wubbad -der ist für meinen Zerrtrieb, nichts gegen Schuhe, aber…das Ding ist mindestens so gut, aber nicht so teuer.
Bewegung – ein Vollgummiball ca. 7cm Durchmesser (z.B. Kong Ball) -suchen und finden, damit könnt ich den ganzen Tag.
Beschäftigung – Kong Classic (waschbar, haltbar, keine Verletzungsgefahr)
Jetzt ist schon wieder mein Name gefallen.
Adrian.
Da muss ich mal genauer hinhören. Familie Schulte möchte mich, Adrian, sehr gern in ihrer Familie aufnehmen.
Dann wär ich ja bei Tim, toll.
Herrchen und Familie Schulte haben sich lange Unterhalten über: Abholung erst ab 8.-9. Lebenswoche, Welpeneingewöhnung, Welpenschule, Ernährung u.s.w.
Ich wohl im Körbchen eingeschlafen, beim Stühlerücken war ich wieder ganz schnell wach. Tim hat mich wieder zurück zu meinen Geschwistern gebracht.
Die tollen Neuigkeiten habe ich aber erst mal für mich behalten. Familie Schulte möchte mich nach mit der 9. Lebenswoche abholen.

bis bald………. mit Teil 4, euer Adrian

Adrian’s Lebensgeschichte Teil 4 (aus Welpensicht geschrieben: 8. Lebenswoche)

Hallo, ich bin ein Appenzellerrüde, mein Name ist Adrian (alt Schweizer Name)und möchte meine Geschichte erzählen.

Hallo, bin jetzt 8 Wochen alt. Bald komme ich in die Schule bei Familie Schulte. Ich bekomme jetzt richtige Brocken (Sennenhund Welpenkost) trocken.
Wasser ist ja immer da. Mutter Merle ist manchmal böse auf mich wehrt mich ab (Lefzengriff) wenn wir alle zu Ungestüm an ihr Gesäuge gehen. Dann springt sie einfach nach oben, aufs Welpennest, wo wir nicht hinkönnen.
Ich bin ja schon sehr selbständig und brauche Mutters Milch nicht wirklich.
Heute haben ich die erste Autofahrt zum Tierarzt, (Übung Halsband und Autofahrt).
Ich habe keine Angst in meiner Hundebox. Die ist sicher. (min. Maß Erwachsene Appenzeller: 80 cm lang/ 60 cm hoch/ 50 cm breit)
Frauchen legt noch Hand auf, dann ist alles halb so schlimm.

Beim Tierarzt: So ein Wartezimmer ist was neues für mich. Das riecht ja nach allem möglichen. Hunde- und Katzengeruch kenn ich ja.
Aber hier. Gut das Herrchen und Frauchen mitgekommen sind. Nicht das ich Angst hätte, aber man weiß ja nie.
Ich bekomme erst mal ein Leckerlie von der Tierärztin. Dann werde ich untersucht.
Frau Dr. tastet mich überall ab. Lunge/Herz, Bauchnabel, Ohren, Augen, Posthornrute usw.. Zähne wollt ich gerade zeigen. Auch gut. Gut in Futter sagt sie noch, na, na, ich bin halt ein strammer Bursche.
Meine Geschwister kommen auch alle noch dran.
Nach der Untersuchung sagt Frau Dr. zu meinem Herrchen das wir alle gesund und munter sind.
Nach Impfung und Chip werden noch die EU-Pässe ausgestellt. Als wir fertig sind gibt es noch ein Leckerlie vom Chefarzt Dr. Tenhündfeld. Zu Hause erst mal ne Runde mit den Geschwistern raufen – gut in Futter, was meint die wohl.
……………………………………es war schon aufregend……Tierarzt und Autofahren….

ich schreibe euch wieder in Teil 5, Euer Adrian